Ein kleines Dorf im Oberen Vinschgau wehrt sich gegen das stetige Vorrücken von Südtirols Apfelmonokulturen.

BISHERIGE UND WEITERE FOLGEN

01. Trouble in Paradise (23. Sept.)
–> Thema: „Landschaftszerstörung“
02. Vom Winde verweht (30. Sept.)
–> Thema: „Existenzbedrohung für Bio-Bauern durch Abdrift“
03. Aus Sorge um die Gesundheit (11. Okt.)
–> Thema: „Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung“
04. Der Aufbruch zur Volksabstimmung (18. Okt.)
–> Thema: „Direkte Demokratie“
05. Eine Dorf geht auf die Barrikaden (25. Okt.)
–> Thema: „BürgerInnen-Engagement und -Aktionismus“
06. Nebenwirkungen
–> Thema: „Biodiversität, Klimawandel, Hunger“
07. Eine Vielfalt kämpft für eine Vielfalt 
–> Thema: „Regionale, saisonale, biologische Landwirtschaft“
08. Triumph und Medienecho 
–> Thema: „Ausgang der Volksabstimmung und internationales Echo“
09. Das Imperium schlägt zurück 
–> Thema: „Politischer, medialer, juristischer und wirtschaftlicher Druck“
10. Systematisch fehlgeleitet
–> Thema: „Systemfehler in Wirtschaft und Politik“
11. Vollmundig unmündig 
–> Thema: „Argumente der Monokultur-Lobby und Diskussions(un)kultur“
12. Niemals locker lassen 
–> Thema: „Vom Vertrauen zum Wunder“
13. Jedes Dorf eine eigene Welt 
–> Thema: „Regionale Demokratie und Kreisläufe“

  1. Wilhelm Eisenreich

    Wurde mal überlegt – oder schon versucht – Reinhold Messner für die Sache zu gewinnen? Er ist doch auch Biobauer.

    • Alexander Schiebel

      Reinhold Messner verfolgt als Südtiroler natürlich die Diskussion, die ja teilweise recht hitzig geführt wird. Aber er meldet sich dazu nicht zu Wort. Ich denke er wird seine Gründe haben. (Ich habe ihn in den letzten Jahren in anderen Fragen oft als Zugpferd für wenig ökologische Projekte der Südtiroler Landesregierung wahrgenommen. Zum Beispiel beim Projekt des Ausbaus des Bozner Flughafens, dass letztlich zum Glück gescheitert ist.)

  2. Tolle Sache und geschicktes Management!
    Ich wünsche euch im Interesse aller Menschen und Tiere viel Erfolg und zahlreiche Nachahmer!

  3. Irene Klenk

    Eure Initiativen wärmen Herz UND Kopf und ich freu mich so sehr über die guten Einfälle und Taten. Viel Kraft zum Durchhalten wünscht Euch Irene Klenk

    • Alexander Schiebel

      … und es sind solche netten Worte und guten Gedanken, die uns die Kraft geben „niemals locker zu lassen“ … Danke!!!

      • Ria Müller

        Wunderbar, dass macht Hoffnung…ich wünsche viel Kraft und Energie, damit Ihr weiter durchhaltet, und möge es auch anderen Mut machen, endlich aufzuhören mit der Vergiftung von Natur und Mensch. Liebe Grüße aus Leipzig

  4. Mattheo Pfleger

    Wundervoll! Ganz viel Ausdauer und Erfolg bei dieser WERTvollen Sache!

  5. Peter Zieglmaier

    Wenn ich mal irgendwo „Äpfel aus Mals“ sehe, kauf ich die, versprochen!
    Seid ihr eigentlich ein Urlaubsort?

    Schöne Grüße und viel Kraft 😉

    • Hallo Peter, ich “ als nordeutsche Sprotte“- bin sehr froh -wenn ich einen Ort finde, der NICHT „Urlaubsort“ ist. Sprich kein Rummel, kein Trubel und auch nicht an jeder Ecke ein Konsumtempel im „Alpenlook.“ Und alles unbezahlbar. Mir gefällt ein Werbespruch -von dem ich leider nicht mehr weiß, woher er stammt : “ Kommen Sie zu uns -hier gibt es nichts“. DAS ist für mich Urlaub. Landschaft, Himmel, Wetter, Natur, Tiere, nette Menschen, Hausmannskost oder mal mithelfen – wenn´s „brennt…“ Ich wünsche allen Malsern u. Malserinnen viel Erfolg., Ich setze mich gerade für die Indianer in South Dakota ein, die gegen eine Ölpipeline kämpfen und für saubere natürliche Erde und vor allem Trinkwasser. WATER IS LIFE!!! Da gehören auch keine Pestizide oder sonstiger Monsanto Mist hinein. Wer nicht kämpft-hat schon verloren!!!

  6. Juliane Donka

    Wie funktioniert das unabhängig zu sein, aber vom Umweltinstitut München e.V. unterstützt zu werden? Sollte bzw. will man nicht in jede Richtung unabhängig sein?

  7. Sybille Koopmann

    Ich habe gerade denb Film „Tomorrow“ gesehen, der mich sehr berührt hat und hoffnungsvoll stimmt. Wie schön, dass es Euer kleines gallische Dorf gibt, das auch ein wunderbares Beispiel ist für die Tatkraft und Ideen einiger weniger – und somit Mut macht.
    Ganz herzlichen Dank dafür

  8. Je mehr „Keimzellen des gesunden Menschenverstands“ es in Europa gibt, desto größer wächst der „gesunde Pelz“, der den industriellen Gierkraken mitsamt ihren politischen Steigbügelhaltern peu à peu den Nährboden entzieht. Ich drücke euch alle zwanzig Finger und Zehen ganz fest und klopfe mit dem Kopf auf Holz, dass ihr durchhaltet und die Wirtschaftsmafia euch nicht unterkriegt!!!
    Spende folgt auch gleich.

  9. Beate Hammer

    Großartige Arbeit! Ich wünsche mir ganz viele Nachahmer. Es sollte doch möglich sein, die Interessen der Menschen (gesunde Nahrung, intakte Umwelt) gegen die der Chemie- und Saatgutkonzerne (Profit) geltend zu machen und durchzusetzen, wenn sich viele zusammentun. Vielen Dank an Alexander Schiebel und die Malser!

  10. Herbert prümmer

    Liebe Maler,ihr seid super.wir in Deutschland haben leider einen Minister,der Monsato unterstützt.
    Ich komme seit 50jahren nach graun und weiß den vinschgau zu schätzen und zu lieben.die Tränen kommen mir,wenn ich sehe ,wie sich die überflüssigen apfelplantagen immer mehr in die Landschaft fressen.
    Ich bin imjanuar wieder in graun und komme euch besuchen und dann auch unterstützen.
    Nie aufgeben,das müssen die verantwortungsvollen Menschen tun.
    Herbert prümmer

  11. Julius Schmitt

    Geil! Das ist das Beste, was ich in letzter Zeit gelesen haben. Bleibt dran, bleibt widerständig. Der Chemiemüll hat auf Lebensmitteln nichts zu suchen!

  12. Dr. Helmut Strohmeier

    Ich bin heute durch den Newsletter des UWI München auf ‚Das Wunder von Mals‘ aufmerksam geworden und ‚ziehe‘ mir seit heute Mittag die vielfältigen Informationen und Videos rein. Ich bin begeistert über den Mut und die Cleverness der Malser Bürger und gratuliere zu den bisherigen Erfolgen. Bleibt dran!
    Viel Erfolg weiterhin
    wünscht Dr. Helmut Strohmeier

  13. Liebe Malser,
    ich bin begeistert von Euerm Mut und Tatendrang. Endlich wachen die Menschen auf und stehen für eine gesunde, natürliche Umwelt ein, dies kann man überall und immer mehr beobachten. Jeder Einzelne ist gefragt sich zu beteiligen und aktiv zu werden. Wir haben eine Verantwortung für unsere Erde und für alle Lebewesen zu tragen und es ist an der Zeit die Dinge beim Namen zu nennen und zu handeln. Wir dürfen uns nicht mehr von Politik und Wirtschaft beeinflussen lassen – „Wir sind das Volk!“ , es geht um das Gemeinwohl und die Gesundheit von allen. Als Veganerin und Bio-Einkäuferin leiste ich meinen Beitrag für eine gesunde und heilsame Umwelt. Ich wünsche mir, dass sich viele Menschen auf friedvolle Weise vernetzen und viel bewegen. Ich danke allen von Herzen für ihren Einsatz.

  14. bernd mayer

    sensationelle aktion und einsatz, damit der spritzmittel wahnsinn endlich ein ende hat. es handelt sich um eine reine marketing maschine der chemie industrie und das hat keiner bestellt und haben wollen. bitte bitte weitermachen!! in welcher welt sollen kinder denn aufwachsen wenn wir nichts gegen diese lobby tun.

  15. Angelika Krzok

    Erst wenn der letzte Baum gefällt der letze Fisch gefangen und der letzte Fluss vergiftet werdet Ihr feststellen das man Geld nicht essen kann oder so ähnlich ging der Spruch .Wir und unsere Gartennachbarn bewirdschaften seid über 30 Jahren eine Ökologische Gartenanlage (alles sehr große Gärten über 2000 m²)Seid geraumer zeit versorgen wir unsere angeheiratete Enkeltochter mit gesundem Obst , Gemüse und dem berühmten Imkerkaugummi und seltsamer weise sind Asthma und Neurodermitis fast verschwunden das gibt zu denken oder ? Ich Wünsche dem Dorf noch viel Kraft und den Wiedersachern die Krätze an den Hals

  16. Hallo Herr Schiebel und ihr Malsner,
    Toll, dass ihr die Kraft habt zum Widerstand – möge er euch lange erhalten bleiben!!!!
    Die Filmsequenzen sind sehr beindrucken, auch durch die langsamen Bilder und die Interviews. Es ist schockierend wie eine Lobby mit der Gesundheit von Natur und Mensch umgeht.-
    Gibt es in der Bevölkerung schon Anzeichen von Atemwegserkrankungen oder ähnlichem? Wie dezimiert sind schon Vegetation/Bäume und Tierbestand in der Umgebung(in Land,Wasser,Luft)? Das ganze Microklima in solch einer sensiblen Umgebung muß doch total gestört sein durch die Pestizide. Inwiefern hat das Auswirkungen auf die Berghänge?
    Viel Glück und hilfreiche Kontakte. Regine

  17. Über die Problematik kam am 19.9. ein guter Beitrag von Helmut Frei im Südwestrundfunk Stuttgart
    SWR2 Wissen, hier zum Nachhören und Nachlesen:

    http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/apfelkrieg-in-suedtirol-wie-gelingt-nachhaltiger-obstanbau/-/id=660374/did=18166726/nid=660374/11a7knt/index.html

  18. Renate Zölch

    Ich war im Juni in Arco und war schockiert wie oft der Wein gespritzt wurde. Die von uns angesprochenen Bauern haben behauptet, dass das was sie spritzen ungefährlich sei und dass sie es brauchen, sonst würden sie wegen Pilzbefall nichts ernten.
    Uns ist es beim Radln durch diese Felder auch Tage danach schlecht geworden und wir haben Halsweh bekommen. Durch die Sonneneinstahlung verdampfen diese Mittel und sind in der Nähe stark zu riechen. Meine Frage was genau wird denn verwendet? Werden Wein und Äpfel mit demselben Mittel behandelt? Ich habe mich gewundert, dass es im Sarcatal keine Proteste dagegen gibt und soviele Bewohner entweder selbst spritzen oder es tolerieren. Dass es nicht gesund sein kann riecht man und spürt man.
    Ich bin ganz froh über diesen Protest und werde dieses Projekt unterstützen so gut ich kann.

  19. Herbert prümmer

    Ihr seid super und wir werden euch unterstützen,es gibt keine andere Möglichkeit ,der Industrielandwirtschaft das Handwerk zu legen.

  20. Georg und Johanna Vogelgsang

    Seeeeehr gut!!!
    Von euch kann man was lernen!
    Wir wollen mal Mals besuchen und alles mit eigenen Augen sehen …!

    Geoerg und Johanna Vogelgsang
    aus D-Renningen (bei Stuttgart).

  21. Dorothe Hahn

    Ich finde die idee ganz wunderbar und freue mich über das „gallische Dorf“.
    Die ver-industrialisierte Landwirtschaft geehört anscheinend zu den größten Übeln unserer Zeit.

    Können Sie mir aber sagen, mit welchen Argumenten die Südtiroler Landesregierung, der Bauernverband und die EU-kommission dagegen ist,
    daß Mals pestizidfrei ist ?
    D.Hahn

  22. Anne-Marie

    Ihr seid Wegbereiter oder „Pioniere“, die die Tür für andere Initiativen öffnen, da sie Mut machen. Man hört immer wieder diese Argumente, da kann „man nichts machen“, „es ist zu spät“, um jede Gegenreaktion im Keim zu ersticken.
    Schaut doch mal nach Mals. Diese positiven Beispiele von Bürgerinitiative, die unseren Lebensbereich schützen, zeigen, dass es schweigende Mehrheiten gibt, die bei Einigkeit etwas bewegen können. Landschaftsschutz ist nicht nur auf anderen Kontinenten wichtig, sondern auch vor unserer eigenen Haustür tragen wir Verantwortung.

  23. Gartenwaldfee

    Vor Jahrzehnten schrieb Frederic Vester , zwar in anderen Zusammenhängen, von KLEINEN REGELKREISEN , die am effektivsten für die LÖSUNG von Problemstellungen sind, denen Mals jetzt ausgesetzt ist. Wenn ihr euch zudem mit den heutigen Vernetzungsmöglichkeiten, von denen Vester wahrscheinlich nur träumen konnte, weiter im wahrsten Sinne des Wortes AUFBÄUMT und ein Exempel statuiert, hat Pflanze, Tier und Mensch die offensichtliche Steilvorlage, dem Beispiel folgen zu können. Bleibt bodenständig, haftet fest an eurer Heimat, bleibt euch treu, nur gelebtes echtes Vorbild überzeugt, als Bauern kriegt ihr das hin. Ihr seid es, die mit Engelsgeduld und Konsequenz für unser Essen sorgt. Ich bin biologisch systemisch arbeitende Selbstversorgerin und lebe auf dem Land. Ich wünsche mir viele von Euch und uns allen gemeinsamen Erfolg.

  24. MICHAEL DAJC

    Liebe Freunde, scheinbar wurde mein Beitrag zur Ermutigung gelöscht???
    Ich war in ÖSTERREICH im Advent 1984 mit dabei, als das “WUNDER DER AU“ in HAINBURG-STOPFENREUTH die letzte freie Fluesstrecke der DONAU rettete!!!
    Der Schweizer. ROBERTO EPPLE kam mit seiner Kamera mitten in die “Schlacht der Bäume“ und dokumentierte sie!!!(WIDERSTAND AM STROM damals noch auf VIDEO) Prominente Künstler wie
    ANDRE HELLER, FRIEDENSREICH HUNDERWASSER, ERNST FUCHS…Ökologen wie Prof.LÖTSCH und ÖSTERREICHER aller Generationen, sozialer und politischer Schichten BESEZTEN DIE AU!!! Es kam unter der Patronz von NOBELPREISTRÄGER PROF.KONRAD LORENZ zum “WEIHNACHTSFRIEDEN“ mit der Österr. BUNDESREGIERUNG, die dort ein mächtiges Wasserkraftwerk bauen wollte…dabei 1,2 MILLIONEN BÄUME IM AULAND RODEN!!!!
    Es kam zu Rodungsstopp und “WEIHNACHTSFRIEDEN“!!!
    Am 24.Dez.1984 stand ich mit 10.000dankbaren AUSCHÜTZERN aus ÖSTERREICH, DEUTSCHLAND, SCHWEIZ, SÜDTIROL uva. bei der ökumenischen
    “DANK-WEIHNACHTSMETTE“
    in der Au…die Bewahrung der Schöpfung war durch mutigen kreativen Widerstand gelungen!!!
    Nach zähem Ringen noch viele Jahre danach war das der Beginn zum jetzigen“ÖSTERR. DONAU-AUEN NATIONAL PARK“, der wie bei euch in Mals so ohnmächtig begonnen!!! vom Funken, zum
    mächtigen LICHT wurde!!!
    ROBERTO EPPLE, der Filmer aus der SCHWEIZ, war damals ein wichtiger Verbündeter, der die Bilder in die Welt schickte…..alles zusammen wurde zum “WUNDER DER HAINBURGER AU 1984“’…dem euerem “WUNDER VON MALS“ anno 2016 Mut zum DURCHHALTEN machen soll!!!
    Einen hoffnungsvollen ADVENT
    wünscht euch,
    euer “AUSCHÜTZER“
    aus ÖSTERREICH,
    MICHI DAJC

  25. Dominik M.

    Ich selbst bin konventioneller Landwirt und hätte eine Frage:
    Was für einen Obstbau halten Sie denn für sinnvoll? Also die ökologische Landwirtschaft hat mit Sicherheit auch keine Antwort auf die Frage wie kann man Äpfel ohne Pflanzenschutzmittel produzieren. Selbst dort werden Pestizide eingesetzt, zwar nicht auf chemisch-synthetischer Basis, sondern auf Basis von Schwermetallen (Kupfer). Es lassen sich keine Äpfel produzieren, die handelsfähig sind ohne Pflanzenschutzmittel. Das ist vielleicht oben bei mir im Garten locker möglich, aber wenn ich auch Ballungsräume wie München mit in Deutschland (nach deutschen Umwelt- und Gesundheitsstandards) mit Äpfeln versorgen möchte, sind diese Mittel notwendig.

    Ich bitte Sie darum die ganze Sache doch etwas differenzierter zu betrachten und auch mal die Landwirte nach ihrer Sichtweise von den Dingen zu befragen. Ich weiß, dass das ganze ein heikles Thema ist, aber vieles ist nicht so schwarz weiß wie man auf den ersten Blick denken möchte. Was ich weiß, bis ein Pflanzenschutz-Wirkstoff zugelassen wird wird er vom Julius Kühn-Institut, vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, vom Bundesinstitut für Risikobwertung und vom Umweltbundesamt äußerst genau geprüft. Sie erhalten nur dann eine Zulassung wenn die Anwendung gem. Gebrauchsanweisung unbedenklich für Mensch, Tier und Umwelt ist. Von 100.000 Wirkstoffen bekommt schätzungsweise eine die Marktzulassung.

    • Brigitte Pönnighaus

      Ich bin wirklich kein Experte – sondern Verbraucher.
      die Risikobewertung und Lebensmittelsicherheit findet – eben oft – nur nach den Angaben der der Hersteller und der Gebrauchsanweisung statt.
      Das die vom Hersteller manipuliert und oft vertuschend deklariert wird, wissen Sie sicher inzwischen auch. Verbrauchertests stellen immer wieder erhöhte Risikowerte fest, die ständig heruntergespielt und verleugnet werden.
      Die Landwirtschaft ist doch früher auch ohne den ganzen Chemie- Pharma Mist ausgekommen, warum geht das denn heute nur noch bei Bio -Bauern??? Und von der Ernte wird dann wieder reichlich weggeworfen, um die Preise künstlich hochzuhalten.
      Ich sehe Getreidefelder, wo so schwere Maschinen 2m breite Schneisen ins Feld drücken, die so hart sind wie Beton. Das kann nicht mehr gut sein. Weder für die Erde, noch für die tiere und schon gar nicht fürs Produkt.

      • Dominik M.

        Hallo Brigitte,
        wir könnten schon so Landwirtschaft betreiben wie vor 50 oder 100 Jahren. Aber du darfst nicht vergessen, dass damals pro Fläche viel, viel weniger geerntet wurde als heute. Allerdings mussten dafür pro Flächeneinheit viel mehr Bauern arbeiten, weil die Technik noch nicht vorhanden war. In vielen Ländern ist das noch so. Z.B. bei Winterweizen beträgt die durchschnittliche Erntemenge in Deutschland 8t pro Hektar. Weltweit liegt sie bei lediglich 3t (Wikipedia). Ich denke das ist in etwa das Niveau, das wir vor 100 Jahren auch hatten.
        Wenn man Wissenschaftler fragt wie es um die Erdbevölkerung steht, dann ist unisono von einem starken Wachstum die Rede. Diese Menschen gilt es zu ernähren. Ich denke in Zukunft wird neben Wasser und Öl ein begrenzender Faktor der Menschheit die Fläche sein. Daher glaube ich dürfen wir hohe Ernten nicht leichtfertig schlechtreden. Die deutsche Landwirtschaft ist zum aktuellen Zeitpunkt weltweit definitiv eine der nachhaltigsten.
        Zudem möchte ich Sie echt auch bitten einmal die Bauern zu sehen. In keinem Jahr mussten prozentual in Deutschland so viele Milchviehbetriebe aufhören wie heuer. Für mich bedeuten Pflanzenschutzmittel höheren Ertrag. Und für uns zu Hause auf unserem Familienbetrieb ist der Ackerbau nur rentabel wenn auch die Erträge passen. Wir bestimmen leider den Preis nicht selbst. Das machen die Supermärkte. Das Kilo getreide kostet aktuell 15 ct. Jeder Zentner den ich mehr ernte entscheidet, ob ich noch was verdiene auf einem Acker oder nicht.

        Liebe Grüße
        Dominik

  26. Anne Matthes

    Ich lese so gern von eurem Engagement und unterstütze euch natürlich.
    Wir in Mitteldeutschland sind meilenweit davon entfernt.
    Ich bin hier im Dorf bisher praktisch allein mit meiner Kritik an dem neuen Pächter der Ländereien; einem bekennenden Agroindustriellen. Da wird gespritzt, was das Zeug hält. Die alten Bauern schütteln die Köpfe, selbst in der DDR wurde nicht soviel Gift ausgebracht, sagen sie -und die superschweren Machinen verdichten den Boden.
    Aber sie sagen nix; leider.

    Ihr habt schon viel erreicht, auch fürs allgemeine Aufwachen; danke!
    Grüße aus Thüringen,
    Anne

  27. Sepp Spagl

    Sehr geehrter Hr. Schiebel, liebe Bürgerinnen und Bürger von Mals. Nachdem ich heute den Trailer zu eurem Film gesehen habe möchte ich euch zu eurem Mut und eurer Courage beglückwünschen und Danke sagen. Wir sind ein kleiner ökologisch wirtschaftender Bauernhof aus dem Bayerischen Wald , der es „gewagt“ hat gegen die Zwangsimpfung der „sogenannten“ Blauzungenseuche rechtlich vorzugehen. Da „durften“ auch wir erfahren was es heißt, Widerstand zu leisten. Ich möchte euch jedoch ermutigen in eurem guten Recht für euer Wohl und Wehe selbst zu entscheiden.
    Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
    In diesem Sinne wünsche ich euch allen schöne und frohe Weihnachten und vor allem ein glückliches und gesundes Jahr 2017.
    Liebe Grüße aus dem Bay. Wald von Sepp Spagl mit Familie

    • Elke Falk

      Dann sage ich auch Ihnen herzlichen Dank, jeder einzelne erfolgreiche Widerstand ermutigt andere und ist ein Beweis, dass es doch auch „anders“ geht!
      LG Elke Falk

  28. Supi, als Filmmusikkomponist empfehle ich: Andre Stern.

  29. Ich lebe in Paris. Hoffentlich macht Frankreich Euch nach! Wird der Film Übersetzt? Ich selber arbeite an einem ökologischen Kunst-Event für Frankreich und tue mich schwer, Institutionen und offizielle Partner zu suchen; es hat mich inspiriert, wie Ihr das selber macht in Autonomie! Hoffentlich schafft Ihr es!!

  30. frankenschuft

    ab wann läuft der film in den Kinos???
    auf facebook steht: Erscheinungsdatum 24. April 2017

    grüße aus franken

    • Alexander Schiebel

      Die Erscheinungstermin wurde auf den Herbst verschoben. DVD, Kinoversion, TV-Film und Buch erscheinen damit alle gleichzeitig im Herbst.

  31. Elke Falk

    Vor kurzem habe ich den österreichischen Film „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ gesehen, die Filmmusik stammt von der Gruppe FRANUI und ist ganz wunderbar! Vielleicht passt das auch zu eurem Film, die Musik ist irgendwie ländlich und irgendwie sehr modern und vor allem unglaublich positiv.
    LG und weiterhin viel Erfolg!
    Elke Falk

  32. Max Gramberger

    Wann ist der Starttermin für Österreich? Ich würde den Film SEHR gerne in unserem Kino sehen.
    Ich wünsche euch allen viel Power und Mut!!!
    Max G.

  33. Das ist für mich ein neuer Blick auf Mals.

    Übrigens, die kleinste Stadt im Deutschen Kulturraum ist immer ein Abstecher wert. Sie wirbt damit für sich als Stadt und nicht als Dorf. Dort befinden sich auch gute Handwerker. Sie sanierten nach der Wende in meiner Heimatstadt Geithain/Sachsen das dortige Freibad.

    mfg Joachim Hahn

  34. Oliver Binder

    Lasst uns die tapferen Malser in ihrem bewundernswerten Kampf unterstützen, indem wir im Supermarkt keine Südtiroler Äpfel aus konventionellem Anbau kaufen! Der Verbraucher hat eine unglaubliche Macht, wenn er nur bewusst einkauft.

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